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Berlin - Visages d'une ville

Leila Garfield, Judith Keller, Diana Righini et Julia Schoierer 

vom 1. bis zum 24. Juli, Wochentage von 13Uhr bis 18Uhr.

Vernissage am Mittwoch, den 1. Juli von 19Uhr bis 22Uhr

Finissage am Freitag, den 24. Juli von 19Uhr bis 22Uhr

Vier junge Künstlerinnen aus Frankreich und Deutschland stellen ihre Eindrücke von Berlin in einer Ausstellung aus. Sie erleben, beobachten, hinterfragen und fotografieren die Stadt und ihre Einwohner. In dieser Ausstellung stellen sie ihre Arbeiten einander gegenüber, und führen ein Gespräch miteinander, um Fragmente zu installieren, um die Stadt als Ganze zu sehen. Sie verflechten die Wege, die Geschichten und die Gesichtern – mit Empathie und Objektivität zugleich.

  Leïla Garfield ist in Paris geboren. Sie hat Film in Paris (Sorbonne Nouvelle), und Fotografie in Berlin (Universität der Künste) studiert. Seit 2006, arbeitet sie als freie Fotografin für Kino, Agenturen und die Presse zwischen Paris und Berlin. 

‘Warum Berlin’ ist ein fotografisches Projekt, das vom Deutsch-Französischen Jugendwerk unterstützt wurde und eine Reportage über das heutige Berlin ist. Leïla Garfield fotografiert schwarz-weiss und ungekünstelt Berliner – ob Gebürtige oder Zugezogene. Die handgeschriebenen Texte die, die Fotos begleiten, sind Lebenstücke. Intim, manchmal geheimnisvoll, versuchen die Texte zu erzählen, welche Motive einer Entscheidung für Berlin zugrunde liegen. Die Stadt durch die Gesichter und Wohnungen zu betrachten, die Stadt von Innen anzusehen.  Webseite von Leila Garfield

 

  Judith Keller studierte Visuelle Kommunikation an der Universität der Künste (UdK) in Berlin, wo sie 2008 ihr Diplom erhielt, und am London College of Communication (LCC). Seit 2002 arbeitet sie freiberuflich als Fotografin und Grafikerin in Berlin und beschäftigt sich maßgeblich mit der Gestaltung von Buchprojekten. 

Zwischen den Zeilen - Baulücken in Berlin
Die Geschichte hat Löcher in Berlin hinein gerissen. Diese Frei- und Grünflächen lassen aber auch Luft in die Stadt. In Berlin hat man selten das Gefühl, in einer Betonwüste gefangen zu sein. Überall blitzen kleine Oasen auf – ein Stückchen wild gewachsenes Grün und eine Ecke blauer Himmel. Baulücken sind Orte im Dornröschenschlaf. Es sind Plätze in denen sich die Zeit versteckt; in denen nichts mehr und noch nichts steht. Oft werden die Lücken wie Abstellkammern benutzt; man stellt hier hinein, was woanders keinen Platz findet. Die Lückenfüller sind nicht selten provisorisch und zeugen von der Launenhaftigkeit der Stadt. Diese weissen Flecken auf dem Stadtplan Berlins bergen aber auch etwas geheimnisvolles, unheimliches. Um diese Atmosphäre einzufangen wurden alle Fotografien bei Nacht gemacht. In der Langzeitbelichtung leuchten die Brandmauern – Gesichter der Stadt wie sie schlafen und warten. Webseite von Judith Keller
 

  Diana Righini ist in Rom geboren. Sie lebt und arbeitet in Paris und Berlin.
Sie hat an der Pariser Kunsthochschule studiert, mit Jean Michel Alberola und Dominique Belloir. Sie kam das erste Mal 2004 nach Berlin mit dem Erasmus Programm und studierte an der KHB- Kunsthochschule Weißensee. Sie gewinnt den LVMH Preis und fährt nach New York in die School of Visual Art, in die Filmabteilung. Im Jahr 2008 erhält sie das DAAD Stipendium und absolviert ein Post-Diplom an der KHB- Kunsthochschule – Weißensee, in Berlin.

"Ich sehe meine photographische Arbeit als ein Detailarchiv. Die Zusammenführung dieser Details erlaubt mir einen Zustand der Welt zu rekonstruieren, der real und affektiv ist. Ich führe weit enfernt liegende Orte zusammen, die oft temporale Bewegungen geworden sind. Das sind Orte im Wandel, an denen sich etwas Lebendiges entwickelt hat. Der Zustand einer Stadt und seiner Entwicklung erzählen von dem Mensch und der Zeit. Die Landschaften sind das Resultat verschiedener Zeitlichkeiten, Schichtungen, Flugbahnen, Abstände, und Reste. Ich erfasse den Raum wie eine menschliche Matrix." Webseite von Diana Righini

  Julia Schoierer wurde 1981 in Berlin geboren. Kurz vor dem Abitur entdeckte sie die Fotografie als künstlerisches Medium für sich. Während ihres darauffolgenden Kommunikationsdesign-Studiums an der HTW Berlin, spezialisierte sie sich auf Portrait und szenische Fotografie. Seit 2003 ist sie als freiberufliche Fotografin im Bereich Kunst und Mode tätig.

Für die Ausstellung "Gesichter einer Stadt" portraitierte Julia Schoierer archetypische Persönlichkeiten aus der Berliner Kunst-, Party-, Musik- und Mode-Welt. Ein Mix aus Szene-Celebrities sowie Meinungsbildnern, die hinter den Bühnen die Fäden in der Hand halten.  Webseite von Julia Schoierer
 

 Presseberichte in der Gazette de Berlin